Literarischer Herbst ... weil wir Menschen sind

Cordula Sauter präsentiert Betrachtungen und Fragen anhand von Werken von Astor Piazzolla. Sie spricht zu jedem Stück, das sie auf ihrem Akkordeon-Solo vorträgt, hochaktuelle Gedanken und Fragen zum Menschsein aus – Vergessen, Freiheit / frei sein, Heimat, Träume, Ziellosigkeit, Lebendigkeit, Angst und vieles mehr.

Cordula Sauter besuchte mit Sylvia Oelkrug bereits 2024 mit ihrer musik-literarischen Reise „Ins Neuland“ den Literarischen Herbst.
Astor Piazzolla (*1921 +1992) war ein durchweg bodenständiger Mensch, der alle Facetten des Lebens kannte. Aus einfachen Verhältnissen kommend, hat er mit seiner Familie seine Kindheit in der Bronx von New York erlebt und es bis zum Weltruhm geschafft. Seine Kunst bestand darin, sein Leben, aus dem er reich schöpfte und das große Amplituden aufwies, musikalisch mit eben diesen Facetten auszudrücken – und nebenbei eine neue Stilrichtung zu entwerfen: den Tango Nuevo.
Ein zutiefst berührendes Programm mit viel Augenzwinkern, das uns daran erinnern lässt, was Menschsein alles heißen kann – jede und jeder für sich und ohne Lösungen vorzugeben.
Ein Programm, das mit großer Menschenliebe eine große Palette des Menschseins öffnet und Orientierung in unruhigen Zeiten gibt.
...weil wir Menschen sind…
 
Texte: Cordula Sauter
Akkordeon Solo: Cordula Sauter
Regie: Manuela Romberg